Headergrafik vom Blog von Pamela Bechler, auf dem ein Füllfederhalter zu sehen ist, der eine geschwungene Linie auf ein Blatt Papier zeichnet.

Stille – Das Erwachen der Heilerin

Nov. 18, 2020 | Transformation & Vision

Der Weg zu meiner wahren Lebensaufgabe war nicht besonders gradlinig. Ich nahm viele Umwege, um dort anzukommen, wo ich heute bin. Meiner wahren Essenz begegnete ich letztendlich in der Stille und bei mir selbst.

Das Erwachen der Heilerin

In Wahrheit habe ich diese Stimme in mir schon mein Leben lang vernommen. Vieles deutete darauf hin, dass ich eine Heilerin bin. Geboren als Kind zweier Zahnärzte, kam ich schon früh mit dem Thema Heilen in Kontakt. Meine Mutter begann – angestoßen durch eine Krebserkrankung (ich war zu diesem Zeitpunkt 3 Jahre alt) – nach alternativen Wegen zu suchen, um für sich selbst Heilung zu erfahren.

Ich wuchs also mit einem breiten Spektrum an alternativen Heilmethoden auf, die auch zum Teil in der Familie Anwendung fanden. Meine Mutter und ich teilten das Interesse für körperliche und seelische Gesundheit. Immer wieder philosophierten wir über die unterschiedlichsten Ansätze und Lehren.

Mit Anfang 20 absolvierte ich parallel zum Architekturstudium eine Ausbildung in ganzheitlichem Heilen, erlernte Reiki und belegte Seminare in geistigem Heilen, Quantenheilung, EmotionCode usw. Mein Hauptfokus lag allerdings zunächst auf dem Heilen von Räumen und Plätzen, was mich zum chinesischen Feng Shui führte.

Das Bedürfnis, meine eigenen, seelischen Themen zu heilen, aber auch der Wunsch, mehr mit den Menschen (anstelle ihrer Räume) zu arbeiten waren der Anlass für die Coach- und Therapeuten-Ausbildungen, die folgten. Ich durfte vieles in Liebe anschauen, durchleuchten, transformieren und integrieren. Schicht für Schicht entfernte ich die Schalen um meinen wahren Kern. Aber das Gefühl, noch immer nicht ganz beim Zentrum meines Wesens angekommen zu sein und meine Lebensaufgabe voll und ganz erkannt zu haben, blieb.

Der Weg zu meiner Essenz

Ende 2019 rief mich plötzlich die Stille. Ich war an einem Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, als läge nur noch ein Schleier zwischen mir und meiner Essenz. Genau wie auch die Natur sich um diese Jahreszeit zurückzieht, so zog auch ich mich weitestgehend zurück. Wenn meine Tochter nicht gerade bei mir war hatte ich kaum das Bedürfnis nach menschlichem Kontakt – es fiel mir zum Teil sogar schwer, in Kommunikation zu sein, weil es mich spürbar von mir selbst wegbrachte.

Die Sehnsucht nach innen zu gehen war groß – und ich gab ihr Raum. Ich hatte wochenlang weder Lust zu sprechen, noch hatte ich Worte. Wenn ich dazu gezwungen war, war es für mich fast unerträglich sprechen zu müssen. Etwas, das bis dahin sehr untypisch für mich war.

Gleichzeitig fühlte es sich so richtig  und wahr an wie kaum etwas anderes. In Verbindung zu sein mit sich selbst, der eigenen Quelle und seinem tiefsten Inneren ist so allumfassend, vielschichtig, tief und mystisch, dass es sich fast brutal anfühlt, wenn man versucht, dieses Erleben in Worte zu pressen und auf sie zu beschränken.

Eine tiefe Sehnsucht zog mich immer wieder in die Natur und ich folgte dem Verlangen, mich mit ihr und ihren Lebewesen zu verbinden.
Ich lauschte nach innen, ergründete meine ureigene Kraft und innere Weisheit. Ich begegnete allem, was mich ausmacht – meiner Ur-Essenz. Innere Bilder, Sehnsüchte, Impulse, Visionen und Wahrheiten formten sich zu einem großen, Sinn-gebenden Ganzen. Meine bis dahin noch teils verborgenen Fähigkeiten und inneres Wissen hatten endlich Raum, sich zu zeigen und so langsam zeigte sich meine wahre Bestimmung.

Erneuter Rückzug

Meine Arbeitsweise veränderte sich radikal. Ich wusste, dass es nur noch darum geht, der eigenen inneren Weisheit und Intuition zu vertrauen und sich den Impulsen hinzugeben, die sich in mir zeigen.

Mit Beginn der Corona-Zeit überkam mich erneut das starke Bedürfnis, mich zurück zu ziehen. Es war nötig, eine neue Ausrichtung und andere Wege der Kommunikation zu finden. Zudem gefiel mir die Energie insbesondere auf Facebook immer weniger. Ich beobachtete aber auch bei einigen anderen Lightworkern (Lichtarbeitern wie Coaches, Mentoren, Heilern, Schamanen, Tierkommunikatoren usw.), dass sie sich zurückzogen, um im Hintergrund das Kollektiv zu nähren und unterstützen und sich selbst neu auszurichten.

Seit einer Weile verändert sich die Energie und auch die Begebenheiten im Außen fordern nun ein, wieder aktiv zu werden.

Wie ist es mit Dir?

Hast Du das Gefühl, dass in Dir auch noch einige Fähigkeiten im Verborgenen schlummern? Wenn Du Dir Unterstützung dabei wünschst, dies heraus zu finden und Deine Lebensaufgabe zu erkennen, dann buche Dir gerne einen Kennenlern-Termin bei mir.

Portrait von Coach für Frauen Pamela Bechler

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