Headergrafik vom Blog von Pamela Bechler, auf dem ein Füllfederhalter zu sehen ist, der eine geschwungene Linie auf ein Blatt Papier zeichnet.

Mein Weg zur Annahme der Erbschaft – Der erste Schritt

Mai 14, 2025 | Erbe, meine Geschichte

Ein persönlicher Erfahrungsbericht über Trauer, Schuldgefühle und den heilsamen Umgang mit geerbtem Geld, der mir half, mein Erbe anzunehmen.

Geerbtes Geld: ein schlechter Tausch

Das erste Gefühl, dass sich einstellte, als ich erbte war – neben der Trauer – ein schlechtes Gewissen. Es fühlte sich falsch an, Geld zu erhalten, nur weil meine Mutter nicht mehr da war.

Ich konnte den Gedanken kaum ertragen: Der „Tausch“ eines geliebten Menschen gegen eine Summe Geld. Es war, als hätte ich meine Mutter gegen eine Zahl auf dem Konto verloren. Ein fauler Kompromiss. Denn 67 Jahre Leben – 35 gemeinsame Jahre  – waren einfach zu wenig. Wir waren doch noch nicht fertig miteinander. Wir hatten noch so viel voneinander zu lernen.

Ich denke daran, wie häufig ich mich von ihr überrumpelt gefühlt hatte. Erst spät verstand ich, dass es meine Lernaufgabe war, Grenzen zu setzen. Aber dafür war jetzt keine Zeit mehr.

Warum es so schwer war, das Erbe anzunehmen

Nach ihrem Tod beeilte ich mich, den lästigen Papierkram hinter mich zu bringen. Ich wollte so schnell wie möglich zur Normalität zurück. Das Geld wollte und konnte ich erstmal nicht anrühren. Die Angst, etwas falsch zu machen, wenn ich das Geld neu anlege, lähmte mich. Ich fühlte mich überfordert und schämte mich auch ein bisschen. Schließlich hatte ich viel Geld erhalten, ohne etwas dafür zu tun. 

Der erste Schritt zur Heilung: Das Geld für meine Tochter einsetzen

Den ersten Schritt, den ich gehen konnte, um das Geld zu meinem zu machen war, es für meine Tochter auszugeben, die ein knappes Jahr nach ihrem Tod geboren wurde. Denn dann war es ja nicht für mich. Also nutzte ich es zunächst dafür, all die Dinge zu kaufen, die man für ein Baby braucht. Das fiel mir leicht, weil ich wusste, dass meine Mutter das befürwortet hätte.

Was mir gefehlt hat: Ein Gespräch über Geld

Oft habe ich mir gewünscht, meine Mutter hätte mir erzählt, welche Vorstellungen sie für ihr Geld hatte. Das hätte es mir leichter gemacht. Es hat Jahre gedauert, bis ich das Erbe wirklich annehmen konnte, um es frei nach meinen Vorstellungen einzusetzen.

Du bist nicht allein: Wenn das Erbe emotional blockiert

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Du hast geerbt – aber Du kannst das Geld nicht wirklich annehmen. Es fühlt sich fremd an. Falsch. Schwer.

Ich werde in weiteren Artikeln erzählen, wie ich mein Erbe geheilt und die Geschichte des Geldes für mich transformiert habe.
Und ich werde Mentorings für Menschen wie Dich anbieten:

  • Für Erbende, die sich emotional blockiert fühlen
  • Für Menschen, die ihr Erbe bewusst weitergeben möchten

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Beitrags-Foto: AdobeStock #383618756

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